Bösartige Mails erkennen


Mails von bösartigen Zeitgenossen

Im Postfach landen immer wieder Mails, die von bösartigen Zeitgenossen versendet werden. Ich beschreibe in diesem Beitrag die hauptsächlichen Arten, die ich praktisch täglich in meinem Postfach vorfinde. Nicht eingehen werde ich auf Mails mit Viren, da sie auf dem iPad, zumindest heute noch, keine Rolle spielen.

Bösartigen Zeitgenossen begegnen wir auch im normalen Leben. Dort suchen sie sich die Opfer durch Beobachtung aus. Im Internet tun sie dies durch Mails an Tausende von Empfängern und versuchen damit, einige wenige Opfer zu finden. Mittlerweile sind die Mails sogar bewusst doof und schlecht übersetzt gehalten, damit sich nicht zu viele, sondern nur die wirklich “doofen” Opfer melden. Nach der Lektüre dieses Beitrags gehören Sie bestimmt nicht mehr dazu.

Bei der ersten Methode geht es darum, unser Vertrauen zu gewinnen, um uns zu einer Geldzahlung zu veranlassen und abzuzocken. Beim Telefon kennen wir das vom “Enkeltrick” oder neuerdings durch Anrufe von der “Polizei”, die uns auffordert, das Geld unter der Matratze in Sicherheit zu bringen, und einem Boten zu übergeben. Ich nenne diese Sorte die Schnorrer-Mails.

Bei der zweiten Methode steht das direkte Abzocken durch Belastungen auf unserem eBanking oder durch gefälschte Bestellungen bei Einkäufen auf unseren Namen im Internet. Versucht wird das durch sogenannte Phishing-Mails oder Mails mit Viren in einem Anhang. Viren sind allerdings nur auf einem PC eine Gefahr. Auf einem iPad sind bisher keine solchen aufgetaucht und bilden keine Gefahr.

Bedenken Sie bei der Durchsicht Ihrer Mails, dass ein Mail kein Brief ist, und der Versand den Absender nichts kostet. Ein Mail, bei dem Sie den Absender nicht kennen, ist wie eine Werbesendung in Ihrem Briefkasten.