Der eigene Blog

Warum nicht einen eigenen Blog betreiben

Sie haben besondere Kenntnisse, die Sie weitergeben und darüber diskutieren möchten. Zum Beispiel als Fischer mit Spezialgebiet. Oder als Wohnmobilreisender mit Tipps für Gleichgesinnte.

Vielleicht haben Sie dann schon mal überlegt, wie Sie daraus am besten einen Blog, also ein Diskussionsforum starten könnten.

Mit Facebook und Instagram kommen hier viele schon recht weit. Das Problem dabei sind die Urheberrechte am Inhalt und bei Erfolg des eigenen Auftritts die Möglichkeit, selber über die Werbung zu entscheiden, die auf den eigenen Seiten geschaltet wird.

Die Lösung ist eine eigene Webseite. Mit einer echten URL, die im Browser eingegeben werden kann. Zum Beispiel “www.gustis-womo-blog.ch”.


Kosten

Die Kosten für einen solchen Auftritt werden oft überschätzt. Seit Beginn des Internetzeitalters kostet ein solcher Internetauftritt mit der Domainregistrierung und dem Hosting von Webseiten und Emailadressen ca. CHF 150.– pro Jahr. Vorausgesetzt natürlich, man kümmert sich selber um die Gestaltung und den Inhalt der Webseite.

Kompliziert ist die Einrichtung einer eigenen Webseite heute nicht mehr. Sie ist aber zeitaufwendig. Sie werden viel lernen müssen, Fehler machen, und vieles wieder und wieder verbessern, je weiter Sie in Ihrem Lernprozess fortschreiten.

Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, sich Informationen aktiv zu beschaffen. Für alles gibt es Anleitungen, die man durchlesen muss, damit eine Klippe beim Aufbau der Webseite umschifft werden kann. Und solche Klippen wird es geben. Und man wird Zeit investieren müssen.


Fitnesstraining für das Gehirn

Denn Aufwand dafür können Sie aus meiner Sicht in Ihrem Fitnesstracker unter “Hirntraining” eintragen. Wie beim Lernen einer neuen Fremdsprache wird Ihr Gehirn dabei angeregt, neue Synapsen zu bilden, um das komplexe Neugelernte zu verarbeiten.

Im nachfolgenden Beitrag zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie kostenlos testen können, ob das Thema die Zeit wert ist. Sie werden mit der Anleitung eine kleine Webseite erstellen, die bereits von jedermann öffentlich aufgerufen werden kann. Noch ohne viel Inhalt. Aber immerhin ein Webseite.


Der erste Blog mit WordPress

Als Tool der Wahl habe ich mich für WordPress entschieden. Darauf basiert auch die Website www.compitute.ch, die Sie aktuell besuchen. Damit können Sie, immer noch mit jährlichen Kosten von CHF 150.– pro Jahr, bis zu einem kompletten Webshop alles betreiben.

Wir starten mit einem kostenlosen Account bei WordPress.com. Hier bekommen wir noch keine eigene URL wie “gustis-womo-blog.ch”. Aber immerhin eine öffentliche Adresse wie “gustiswomoblog.wordpress.com”, die wir den Freunden mitteilen können. Auch ein Webshop kann mit einem kostenlosen Account noch nicht betrieben werden. Aber für den Start genügt es allemal.


1. Schritt: Eröffnung Benutzer bei wordpress.com

Mit Safari www.wordpress.com aufrufen:


Suchen Sie den Button für die kostenlose Anmeldung. In diesem Beispiel “Mit Free starten”. Es gibt weitere kostenpflichtige Accounts, die natürlich auch mehr Möglichkeiten bieten. Zum Beispiel eine URL wie “gustis-womo-blog.ch”.

Im Moment genügt aber ein kostenloser Account vollkommen. Sie können später jederzeit auf ein Abo mit jährlichen Kosten umsteigen.

Im nächsten Schritt registrieren Sie sich mit Benutzernamen, Email-Adresse und Passwort:


Blog-Art festlegen

Danach beginnen bereits die ersten Schritte für die Einrichtung des Webauftritts. Wählen Sie bei der Art der Website “Blog” aus:


Thema festlegen

Jetzt legen Sie das Thema Ihrer Website fest. Für meinen Test habe ich “Reisen” ausgewählt. Diese Wahl hat bereits Auswirkungen auf die spätere Auffindbarkeit Ihrer Webseite bei Suchmaschinen.


Beschreibung eingeben

Es folgt die Eingabe einer Beschreibung des Blogs. Die Eingabe können Sie später in den Einstellungen anpassen.


URL/Name eingeben

Diese nächste Eingabe ist wichtig. Hier legen Sie die URL Ihrer Webseite fest. In meinem Fall habe ich die Wunsch-Adresse “gustis-womo-blog” eingegeben. WordPress passt danach die Eingabe an mögliche URL-Namen an. Wählen Sie hier die kostenlose Variante “Free” aus. WordPress hat meine Eingabe entsprechend auf “gustiswomoblog.wordpress.com” angepasst:


Kostenlose Variante wählen

Im letzten Schritt der Anmeldung schlägt Ihnen WordPress nochmals die unterschiedlichen Varianten für ein Abo vor. Wir brauchen das im Moment aber nicht und wählen weiterhin die Variante “Start with a fee site” aus.


Geschafft. Ihre Website ist fast online:


Bestätigungsmail lesen

Sie haben eine Bestätigungsemail von WordPress erhalten und müssen den entsprechenden Link anklicken, um Ihre Email-Adresse zu bestätigen:


Nach der Bestätigung Ihrer Email-Adresse erhalten Sie ein weiteres Email von WordPress mit dem Link auf Ihre neue Website. Sie können diesen anklicken und landen auf dem aktuellen Inhalt mit Standardtexten:


Ihr Blog ist online

Sie sind jetzt mit Ihrem neuen Blog online:


Die Seite sieht allerdings noch nicht sehr spezifisch aus. Im nächsten Teil erkläre ich Ihnen die wichtigsten Schritte für die individuelle Anpassung des Designs und des Inhalts.