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iPad im Alltag

Empfehlungen zu Online-Meetings

Die Online-Meetings werden bleiben

Auch in virefreien Zeiten werden wir auf die Vorteile der nun allgemein bekannten Kommunikationsform des Online-Meetings nicht mehr verzichten wollen. Ein Treffen am Stammtisch kann es nicht ersetzen. Es hilft aber Distanzen zu überwinden und kennt keine Polizeistunde. Um nur zwei Vorteile zu nennen. Und das sollten wir im Mix mit dem echten persönlichen Gespräch auch künftig weiter nutzen.


Welche Technik oder App eignet sich dafür aber besonders gut

Wir werfen hier kurz einen Blick auf die Möglichkeiten von Nutzern von iPhone, iPad oder einem anderen Computer von Apple. Die Produkte mit Android oder Windows funktionieren vermutlich ähnlich. Wir benutzen sie aber nicht im Alltag und enthalten uns daher bei Ratschlägen für diese Plattformen.

Skype

Das Urgestein für Online-Meetings ist Skype. Das wurde schon benutzt, als man primär hohe Telefonrechnungen für die Gespräche mit den Verwandten aus Übersee vermeiden wollte. Auch heute funktioniert Skype für die Kommunikation zwischen zwei Gesprächspartnern zuverlässig. Bei mehreren gleichzeitigen Teilnehmern, wie das bei einem Meeting üblich ist, stören die Aussetzer beim Ton aber besonders. An einer Sitzung kann man den Sprechenden nicht permanent dazu auffordern, seinen Satz bitte zu wiederholen. Skype fällt bei uns für Gespräche mit mehreren Benutzern aus dem Rennen.

Facetime

Wenn alle Teilnehmenden über ein iPhone oder ein iPad verfügen, ist die optimale Meeting-App mit Facetime bereits installiert. Die Verbindung wird einfach in den Kontakten über Facetime angewählt und der gewünsche Teilnehmer wird über Facetime angerufen. Weitere Teilnehmer lassen sich problemlos in das Meeting zuschalten. Und die Aussetzer bei Ton oder Sprache sind auch mit Gesprächspartnern aus Übersee verschwunden. Facetime ist unsere klarer Favorit mit der Einschränkung, dass alle über ein Gerät von Apple verfügen müssen.

Jitsi

Für eine geräteunabhängie Kommunikation mausert sich Jistsi zum neuen Platzhirsch. Die Meeting Software steht als Open Source zur Verfügung und kann von jederman auf eigenen Servern installiert und betrieben werden. Jeder Nutzer kann auch selber und ohne weitere Registration einen Meeting-Room eröffnen und Teilnehmer einladen. Jitsi ist eines der Projekte, die das Internet weiterbringen werden.

Wir selber setzen bei der Kommunikation auf unserer Website auch auf Jitsi. Damit stellen wir allen Nutzern unser Compitute-Café zur Verfügung, um als Plattform für den Wissensaustausch zwischen Seniorinnen und Senioren zu dienen. Die Daten für diese Jitsi Meetings laufen über Server eines Providers (confoo.ch) in der Schweiz und sind daher tatsächlich „geheim“. Zumindest dann, wenn kein Untersuchungsrichter befindet, dass die Gesprächspartner überwachungswürdig sind. Probieren Sie Jitsi im Compitute-Café einfach mal mit Ihren Freunden aus.


Nutzen nützen

Durch ein Online-Meeting können sich auch Abwesende an einem Gespräch am Familien- oder Stammtisch beteiligen. Stellen Sie ein iPad auf den Tisch und starten ein Online-Meeting mit den Personen in der Ferne. Diese können dann live mit Bild und Ton am Gespräch teilnehmen. Für die Abwesenden ist das vermutlich schon so etwas wie Heimat, der Tisch mit den bekannten Gesichtern da auf dem Bildschirm. Und für die Anwesenden werden die Gespräche mit Informationen aus der Ferne angereichert. Das ist doch was, das Sinn macht.

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